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„Campus Guardian Angel": Die Drohne, die Amokläufer in Schulen stoppen soll

Ein Drohnensystem in verschlossenen Boxen soll in US-Schulen künftig Angreifer stoppen, bevor die Polizei überhaupt vor Ort ist.

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In mehreren US-Bundesstaaten hängen jetzt Drohnen in verschlossenen Boxen in den Fluren von Schulen. Das System stammt vom Hersteller Mythril Defense aus Austin, Texas, und trägt den Namen Campus Guardian Angel. Es ist bereits in neuen Schulen in Colorado, Florida und Georgia installiert und soll im Ernstfall deutlich schneller reagieren, als es bislang möglich war.

Schlägt ein Alarm an, prüfen zunächst professionelle Piloten über die Schulkameras, ob tatsächlich eine Gefahr vorliegt. Erst danach steuern sie die Drohne durch die Flure direkt zum Angreifer. Der Ansatz ist eine direkte Reaktion auf ein bekanntes Problem bei früheren Amokläufen in Schulen: die Zeit, die bis zum ersten Eingreifen vergeht.

Wie das System funktioniert

Nach der Prüfung durch die Piloten steuern diese die Drohne mit rund 80 Stundenkilometern durch die Schulflure direkt zum mutmaßlichen Angreifer. Vor Ort setzt die Drohne mehrere Mittel ein, um die Person handlungsunfähig zu machen: Sie blendet mit Stroboskoplicht, heult mit Sirenen und versprüht Pfeffergel. Bleibt das wirkungslos, rammt sie den Angreifer notfalls mit voller Geschwindigkeit.

Parallel dazu bekommt die Polizei ein Livebild direkt aus der Schule übertragen.

Der Auslöser: 77 Minuten im Flur

Die Entwicklung des Systems steht im Zusammenhang mit dem Amoklauf in Uvalde, bei dem die Polizei laut dem vorliegenden Bericht 77 Minuten im Flur wartete, während sich der Schütze bei den Kindern im Klassenzimmer befand. Genau diese Zeitspanne soll Campus Guardian Angel drastisch verkürzen: Die Drohne soll den Angreifer nach Angaben des Herstellers in rund 15 Sekunden erreichen.

Was noch offen ist

Ein zentraler Punkt fehlt bislang: In einem echten Amoklauf wurde das System nach aktuellem Stand noch nie eingesetzt. Ob die Drohne unter realen Bedingungen tatsächlich so schnell und zuverlässig reagiert wie beschrieben, ist damit unabhängig noch nicht belegt.

Hinzu kommt eine offene Debatte um die psychologischen Folgen. Kritiker fragen, was Abwehrdrohnen im Schulflur mit der Psyche von Kindern machen.

Häufige Fragen

Was ist „Campus Guardian Angel"?

Ein Drohnensystem des Herstellers Mythril Defense aus Austin, Texas, das in verschlossenen Boxen in Schulfluren installiert wird. Bei einem bestätigten Alarm steuern Profipiloten die Drohne mit rund 80 Stundenkilometern durch die Flure zum Angreifer, um ihn mit Stroboskoplicht, Sirenen und Pfeffergel zu stoppen oder notfalls zu rammen.

Wurde die Drohne schon bei einem echten Amoklauf eingesetzt?

Nein, laut dem vorliegenden Bericht kam das System bislang in keinem realen Amoklauf zum Einsatz. Bekannt ist bisher nur, dass es in neuen Schulen in Colorado, Florida und Georgia installiert wurde.

Warum wurde das System entwickelt?

Auslöser war der Amoklauf in Uvalde, bei dem die Polizei laut Bericht 77 Minuten im Flur wartete, während sich der Schütze bei den Kindern im Klassenzimmer befand. Campus Guardian Angel soll den Angreifer nach Angaben des Herstellers stattdessen nach rund 15 Sekunden erreichen.

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Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die redaktionelle Verantwortung trägt Alex Trupp (Impressum). Das eingebettete Video verwendet einen KI-generierten Avatar und eine KI-erzeugte Stimme von Alex Trupp. Mehr zur KI-Transparenz