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China startet DUV-Massenproduktion – ASML-Aktie unter Druck

Ein Staatskonzern aus Shanghai hat laut Reuters die Massenproduktion eigener DUV-Lithografiemaschinen gestartet – mit dem Ziel, China unabhängig von ausländischer Chiptechnologie zu machen.

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China hat laut einem exklusiven Bericht von Reuters die Massenproduktion eigener DUV-Lithografiemaschinen gestartet. Diese Maschinen belichten die Strukturen auf Siliziumscheiben und sind damit eine Grundvoraussetzung für die Herstellung moderner Chips. Bislang wird dieser Markt fast vollständig von wenigen ausländischen Anbietern dominiert, allen voran vom niederländischen Konzern ASML.

Hinter der Produktion steht laut dem Bericht ein bislang kaum bekannter Staatskonzern aus Shanghai, dessen Entwicklerteams aus den besten Lithografiestartups des Landes zusammengezogen wurden. Das erklärte Ziel: Unabhängigkeit von ausländischer Technologie. Die Reaktion an der Börse ließ nicht lange auf sich warten – die ASML-Aktie gab deutlich nach.

Wer die Produktion vorantreibt

Laut Reuters führt ein bislang kaum bekannter Staatskonzern aus Shanghai die neue DUV-Produktion an. Für die Entwicklung wurden Teams aus den besten Lithografiestartups des Landes zusammengezogen. Das erklärte Ziel des Unternehmens ist es, China unabhängig von ausländischer Lithografietechnologie zu machen – bislang ein Bereich, in dem internationale Anbieter wie ASML den Markt dominieren.

Produktionsziele und geplante Abnehmer

Die im Bericht genannten Stückzahlen sind laut Transkript erst der Anfang: Für dieses Jahr sind rund fünf Maschinen geplant, für 2027 sollen es 20 sein. Als Abnehmer werden die Chiphersteller SMIC, Hua Hong und CXMT genannt. Es handelt sich dabei um Produktionsziele des Unternehmens – ob und in welchem Umfang sie erreicht werden, bleibt laut Bericht offen.

Einschränkend wird angeführt, dass kritische Bauteile weiterhin aus Japan bezogen werden und Verzögerungen bei Zulieferern die Produktion aktuell bremsen.

Warum das für ASML relevant ist

ASML führt die Industrie mit seinen Immersionssystemen an: Die neuesten Maschinen des Konzerns belichten laut Bericht über 6000 Siliziumscheiben pro Tag. Genau diese Maschinenklasse ist es, die China nun nachzubauen versucht. Damit richtet sich der Vorstoß nicht gegen einen Nischenmarkt, sondern gegen das Kerngeschäft von ASML.

Die Reaktion an der Börse

Die ASML-Aktie verlor über 4 % an einem einzigen Tag und mehr als 11 % innerhalb von fünf Tagen. Laut Einschätzung im Bericht liegt der Grund für diese Reaktion nicht in der aktuell noch geringen Stückzahl von rund fünf Maschinen, sondern darin, dass hinter diesem Vorstoß eine ganze Regierung steht.

Häufige Fragen

Was ist eine DUV-Lithografiemaschine und warum ist sie wichtig?

DUV steht für Deep Ultraviolet und bezeichnet eine Belichtungstechnologie, mit der Strukturen auf Siliziumscheiben (Wafer) übertragen werden – ein zentraler Schritt bei der Chipherstellung. Ohne solche Maschinen kann kein moderner Chip produziert werden, laut Transkript.

Wer steht hinter der chinesischen DUV-Produktion?

Laut Reuters führt ein bislang kaum bekannter Staatskonzern aus Shanghai die Produktion an. Die Entwicklerteams wurden aus den besten Lithografiestartups des Landes zusammengezogen, mit dem erklärten Ziel, unabhängig von ausländischer Technologie zu werden.

Warum reagierte die ASML-Aktie so stark auf die Meldung?

Die Aktie verlor über 4 % an einem Tag und mehr als 11 % innerhalb von fünf Tagen. Laut Einschätzung im Transkript liegt der Grund nicht in der geringen Stückzahl von aktuell rund fünf Maschinen, sondern darin, dass eine ganze Regierung hinter diesem Vorstoß steht.

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