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Chinas fahrerlose Lkw-Konvois: Wenn ein Fahrer sechs Trucks bewegt

In China rollen Lkw-Konvois über echte Autobahnen, bei denen nur der erste Truck einen Fahrer hat – die restlichen fahren fahrerlos mit Sensoren und KI hinterher.

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Auf einer Autobahn in China fährt gerade ein Lkw, in dem niemand sitzt. Er ist Teil eines Konvois: Vorne lenkt ein Führungs-Lkw mit einem Menschen am Steuer, dahinter folgen bis zu fünf schwere Lkw, die fahrerlos unterwegs sind – gesteuert von Sensoren und KI, die dem Führungsfahrzeug automatisch folgen. Dieses Prinzip wird in China bereits nicht mehr nur getestet, sondern im Pilotbetrieb eingesetzt.

Das Startup Cargobot fährt dieses Konvoi-Modell schon regulär im Pilotbetrieb: mit über 400 Lkw und mehr als 45 Millionen Tonnen transportierter Ladung. Die Fahrzeuge formieren sich selbstständig zum Konvoi, wechseln gemeinsam die Spur und meistern Mautstellen automatisch. Wie weit die Technologie inzwischen ist, zeigt eine Genehmigung aus dem vergangenen Jahr.

Ein Fahrer, sechs Lkw

Das Rechenmodell dahinter ist einfach: Ein Fahrer im Führungs-Lkw bewegt effektiv bis zu sechs Lkw gleichzeitig – den eigenen plus bis zu fünf fahrerlose Folgefahrzeuge. Für Logistikunternehmen bedeutet das potenziell sinkende Transportkosten und eine Entlastung beim Fahrermangel, der die Branche seit Jahren belastet.

Technisch basiert das Konvoi-System darauf, dass die Folge-Lkw per Sensoren und KI die Bewegungen des Führungsfahrzeugs erfassen und automatisch nachvollziehen – inklusive Spurwechsel und Durchfahrt an Mautstellen, ohne dass ein Mensch in den Folgefahrzeugen eingreifen muss.

Pony.ai testet mit leerem Fahrersitz

Anfang 2025 bekam Pony.ai als erste Firma in China die Genehmigung, Folge-Lkw im Test mit komplett leerem Fahrersitz fahren zu lassen – auf öffentlichen Autobahnen zwischen Peking und Tianjin. Das ist ein Schritt über das reine Konvoi-Fahren mit besetztem Rücksitz hinaus: Hier sitzt in den Folgefahrzeugen buchstäblich niemand mehr.

Noch keine Lösung für jede Straße

So weit die Entwicklung schon ist, bleibt eine wichtige Einschränkung: Das Ganze läuft bislang auf festgelegten Strecken, nicht auf jeder beliebigen Straße. Cargobots Pilotbetrieb und Pony.ais Tests finden auf definierten Autobahnabschnitten statt, die für das jeweilige System freigegeben und entsprechend vorbereitet sind – ein flächendeckender Einsatz auf beliebigen Routen ist damit noch nicht erreicht.

Trotzdem markiert die Kombination aus regulärem Pilotbetrieb bei Cargobot und der ersten Genehmigung für leere Fahrersitze bei Pony.ai einen klaren Wendepunkt: Der Umbruch in der Logistik hat begonnen, auch wenn er zunächst auf abgegrenzte Strecken beschränkt bleibt.

Häufige Fragen

Sitzt bei Chinas Lkw-Konvois wirklich niemand am Steuer?

Im Konvoi hat nur der Führungs-Lkw einen menschlichen Fahrer. Die bis zu fünf Folge-Lkw fahren fahrerlos, gesteuert von Sensoren und KI. Pony.ai testet seit Anfang 2025 zusätzlich Folge-Lkw mit komplett leerem Fahrersitz auf Autobahnen zwischen Peking und Tianjin.

Wie groß ist der Pilotbetrieb dieser Technologie bereits?

Das Startup Cargobot betreibt sein Konvoi-Modell laut eigenen Angaben bereits regulär im Pilotbetrieb mit über 400 Lkw, die zusammen mehr als 45 Millionen Tonnen Ladung transportiert haben.

Funktioniert das System schon auf beliebigen Straßen?

Nein. Der Konvoibetrieb und die Tests mit leerem Fahrersitz laufen bislang auf festgelegten, dafür freigegebenen Autobahnstrecken, nicht auf jeder beliebigen Straße.

KI-Automatisierung für die eigene Logistik prüfen

Fahrerlose Lkw-Konvois zeigen, wie weit KI-gestützte Automatisierung in der Logistik heute schon reicht – wenn auch noch auf klar abgegrenzten Strecken. Für die meisten Unternehmen beginnt der Nutzen früher: bei Routenplanung, Disposition oder wiederkehrenden Prozessen in der Logistikkette. Nordvind AI unterstützt dabei, solche Automatisierungspotenziale realistisch einzuschätzen und umzusetzen.

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Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die redaktionelle Verantwortung trägt Alex Trupp (Impressum). Das eingebettete Video verwendet einen KI-generierten Avatar und eine KI-erzeugte Stimme von Alex Trupp. Mehr zur KI-Transparenz