← Zurück zum Blog

Exoskelette als Konsumprodukt: Hüft-Systeme von „Enttis" ab 1.499 Dollar frei kaufbar

Enttis verkauft Hüft-Exoskelette erstmals direkt online, medizinische Systeme erreichen US-Kliniken in der Fläche, und China meldet Rekordverkäufe.

Video: KI-generierter Avatar und KI-Stimme von Alex Trupp · KI-Transparenz

Exoskelette gelten seit Jahren als Zukunftstechnologie für Industrie, Reha und Militär. Jetzt macht ein Hersteller den Schritt in den freien Handel: Der Hersteller Enttis verkauft seine Hüft-Exoskelette ab sofort direkt über den eigenen Onlineshop – ohne Umweg über Kliniken, Betriebe oder spezialisierte Fachhändler.

Parallel dazu wächst auch der medizinische Einsatzbereich: Ein Exoskelett für Querschnittgelähmte des Herstellers Leford wird in das US-Kliniknetz von Ottoborg an über 50 Standorten integriert. Und aus China kommen Zahlen, die zeigen, wie schnell sich der Markt insgesamt entwickelt.

Vom Nischenprodukt zum Onlineshop-Artikel

Bisher waren Exoskelette vor allem in der Industrie, in der Rehabilitation oder im militärischen Bereich zu finden – meist als Spezialanschaffung mit entsprechender Beratung. Enttis geht nun einen anderen Weg und stellt die Hüft-Exoskelette als reguläres Konsumprodukt in den eigenen Onlineshop. Käuferinnen und Käufer können die Geräte damit ohne Zwischenhändler direkt bestellen.

Das signalisiert einen Wandel im Selbstverständnis der Produktkategorie: Exoskelette werden nicht mehr nur als medizinisches oder industrielles Hilfsmittel positioniert, sondern zunehmend als Alltagsgerät, vergleichbar mit anderen tragbaren Technologien.

Zwei Modelle, unterschiedliche Reichweiten

Enttis bietet zwei Varianten an. Das Modell H Pro kostet 1.499 Dollar und erreicht laut Hersteller eine Reichweite von 25 Kilometern. Das Modell H Ultra besteht aus Carbon und Titan und kommt auf 50 Kilometer Reichweite – ein konkreter Preis dafür wurde nicht genannt.

Zur Wirkung macht der Hersteller zwei Angaben: Die Systeme sollen die Anstrengung beim Gehen um bis zu 35 Prozent reduzieren und bergauf bis zu 40 Prozent mehr Kraft liefern. Diese Werte stammen aus Herstellerangaben und wurden bislang nicht unabhängig gemessen oder verifiziert.

Medizinische Exoskelette erreichen die Fläche

Während Enttis den Konsumentenmarkt adressiert, wächst parallel der medizinische Einsatz. Der Hersteller Leford bringt sein Exoskelett für Querschnittgelähmte in das US-Kliniknetz von Ottoborg – an über 50 Standorten. Damit rückt die Technologie aus dem Pilotstadium in die breitere klinische Versorgung.

Marktdaten aus China und Testmöglichkeit auf der IFA

Wie schnell sich der Gesamtmarkt entwickelt, zeigen Zahlen aus China: Dort wurden im Jahr 2025 rund 26.000 Exoskelette verkauft, sieben von zehn davon als Alltagsgeräte für Konsumenten und nicht als medizinische oder industrielle Spezialanfertigung.

Wer die Geräte selbst ausprobieren möchte, muss dafür nicht auf einen Ladenbesuch warten: Ab September sind die Roboterbeine auf der IFA in Berlin zum Selbsttest verfügbar.

Häufige Fragen

Was kosten die neuen Hüft-Exoskelette von Enttis?

Das Modell H Pro kostet laut Hersteller 1.499 Dollar und bietet eine Reichweite von 25 Kilometern. Das Modell H Ultra aus Carbon und Titan schafft 50 Kilometer Reichweite; ein Preis dafür wurde nicht genannt.

Wie viel Kraft sparen die Exoskelette laut Hersteller?

Laut Herstellerangaben reduzieren die Systeme die Anstrengung beim Gehen um bis zu 35 Prozent und liefern bergauf bis zu 40 Prozent mehr Kraft. Diese Werte stammen aus Angaben des Herstellers und wurden nicht unabhängig geprüft.

Wo kann man die Exoskelette ausprobieren?

Ab September können die Geräte auf der IFA in Berlin selbst getestet werden.

Neue Technologien früh verstehen und einordnen

Ob Exoskelette, Robotik oder KI-gestützte Automatisierung – die Geschwindigkeit, mit der neue Technologien vom Nischenprodukt zum Massenmarkt werden, nimmt zu. Nordvind AI unterstützt Unternehmen dabei, solche Entwicklungen realistisch einzuordnen und KI-gestützte Automatisierung dort einzusetzen, wo sie tatsächlich Mehrwert schafft.

Kostenlose Erstberatung →

Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die redaktionelle Verantwortung trägt Alex Trupp (Impressum). Das eingebettete Video verwendet einen KI-generierten Avatar und eine KI-erzeugte Stimme von Alex Trupp. Mehr zur KI-Transparenz