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Der deutsche Automatisierungskonzern Festo aus Esslingen hat mit der „BionicBee“ eine Roboter-Biene entwickelt, die nur 34 Gramm wiegt. Es ist laut Festo das kleinste Flugobjekt, das das Unternehmen bisher gebaut hat: 24 Zentimeter Spannweite, bis zu 20 Flügelschläge pro Sekunde.
Beeindruckend ist weniger die einzelne Biene als das Zusammenspiel mehrerer Exemplare. Zehn BionicBees fliegen gleichzeitig in dichter Formation, ohne dass es zu einem einzigen Zusammenstoß kommt. Möglich macht das ein System aus Funkortung und zentraler Echtzeit-Berechnung, das kleine Fertigungsunterschiede zwischen den einzelnen Robotern automatisch ausgleicht.
Technische Daten der BionicBee
Die BionicBee wiegt 34 Gramm und hat eine Spannweite von 24 Zentimetern. Die Flügel schlagen bis zu 20 Mal pro Sekunde. Laut Festo ist sie das kleinste Flugobjekt, das der Konzern bisher entwickelt hat.
Wie der Schwarm Kollisionen vermeidet
Zehn BionicBees fliegen gleichzeitig in dichter Formation, ohne einen einzigen Zusammenstoß. Möglich wird das durch acht Funkanker im Raum, die jede Biene auf den Zentimeter genau orten. Ein zentraler Computer berechnet daraus in Echtzeit alle Flugbahnen und steuert so den gesamten Schwarm.
Eine zusätzliche Herausforderung: Keine Biene ist exakt wie die andere, beim Zusammenbau entstehen winzige Unterschiede, wodurch jede etwas anders fliegt. Bei Testflügen erkennt jede Biene ihre eigenen Abweichungen und korrigiert sie automatisch, sodass am Ende alle zehn wie identisch wirken.
Forschung statt Produkt – und mögliche Einsatzorte
Die BionicBee ist derzeit ein Forschungsprojekt und kein marktreifes Produkt. Die Richtung, die Festo damit verfolgt, ist laut Transkript aber klar: Miniroboter für Orte, in die keine klassische Drohne passt, etwa schmale Schächte oder Einsatzorte nach Katastrophen.
Häufige Fragen
Die BionicBee wiegt laut Festo 34 Gramm, hat eine Spannweite von 24 Zentimetern und schlägt mit den Flügeln bis zu 20 Mal pro Sekunde. Es handelt sich laut Hersteller um das kleinste Flugobjekt, das Festo bisher entwickelt hat.
Zehn Bienen fliegen gleichzeitig in dichter Formation. Acht Funkanker im Raum orten jede Biene zentimetergenau, ein zentraler Computer berechnet daraus in Echtzeit alle Flugbahnen und verhindert so Kollisionen.
Nein. Laut Transkript ist die BionicBee derzeit ein Forschungsprojekt und kein marktreifes Produkt. Festo verfolgt aber die Richtung, Miniroboter für Einsatzorte zu entwickeln, in die keine klassische Drohne passt, etwa schmale Schächte oder Katastrophengebiete.
Automatisierung, die zusammenspielt
Ob Schwarm aus Miniroboter oder Zusammenspiel mehrerer KI-Systeme in einem Unternehmen: Koordination ist die eigentliche Herausforderung. NordvindAI berät dabei, wie KI- und Automatisierungslösungen sinnvoll in bestehende Prozesse eingebunden werden.
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