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In chinesischen Getreidelagern muss das gelagerte Korn regelmäßig eingeebnet und umgeschichtet werden. Passiert das nicht, bilden sich im Getreide Hitzenester und Schimmel. Bislang war das reine Handarbeit – auf einem Untergrund, in dem Arbeiter wie in Treibsand versinken können, und in einer Umgebung mit feinem Getreidestaub, der bei einem einzigen Funken als Staubwolke explodieren kann. Kein Wunder, dass kaum noch jemand diesen Job machen will: In China ist laut den im Beitrag genannten Zahlen über die Hälfte dieser Arbeiter älter als 55 Jahre.
Genau hier setzt ein neu entwickelter Roboter an, der laut Beitrag von Fujia und Chenhe Robotics entwickelt wurde und bereits in staatlichen Getreidelagern Chinas im Einsatz ist. Statt auf Rädern bewegt er sich auf rotierenden Spiralen durch das Korn – wie durch Wasser – und übernimmt damit einen Job, der bislang gefährlich, körperlich belastend und zunehmend schwer zu besetzen war.
Warum das Umschichten von Getreide so riskant ist
Getreide, das in großen Lagerhallen liegt, muss regelmäßig bewegt werden, damit sich keine Hitzenester und kein Schimmel bilden. Diese Arbeit fand bisher von Hand statt – auf einem Untergrund, der laut Beschreibung im Beitrag nachgibt wie Treibsand, sodass Arbeiter darin versinken können.
Hinzu kommt die Gefahr durch feinen Getreidestaub: Fein verteilt umgibt der Staub jedes einzelne Teilchen mit Sauerstoff, sodass schon ein Funke ausreicht, um die gesamte Staubwolke zu entzünden. Diese Kombination aus körperlicher Gefahr und Explosionsrisiko ist ein Hauptgrund, warum kaum noch jemand diesen Job übernehmen will – laut den im Beitrag genannten Zahlen ist in China über die Hälfte der Arbeiter in diesem Bereich bereits älter als 55 Jahre.
Wie der Roboter durch das Getreide fährt
Statt mit Rädern bewegt sich die Maschine, die laut Beitrag von Fujia und Chenhe Robotics entwickelt wurde, mit rotierenden Spiralen durch das Korn – ähnlich wie durch Wasser, mit rund 2 m pro Sekunde. Sie arbeitet dabei autonom: Laserscanner vermessen laufend die Getreideoberfläche, und mehrere Roboter planen ihre Routen selbstständig, obwohl der Untergrund unter ihnen ständig nachgibt.
Effizienz im Vergleich zur Handarbeit
Laut den im Beitrag genannten Angaben ebnen drei bis fünf Roboter gemeinsam 1400 Quadratmeter Getreidefläche in einer Stunde ein. Das entspricht dem 168-fachen Tempo im Vergleich zur Handarbeit. Was bisher drei Tage Arbeit bedeutete, ist mit den Robotern demnach an einem einzigen Tag erledigt.
Der Einsatz findet laut Beitrag bereits in staatlichen Getreidelagern in China statt – es handelt sich also nicht um eine reine Labor- oder Messedemo, sondern um einen praktischen Betriebseinsatz in einem konkreten Umfeld.
Häufige Fragen
Weil sich sonst im Korn Hitzenester und Schimmel bilden. Bisher wurde diese Arbeit von Hand erledigt, auf einem Untergrund, der wie Treibsand nachgeben kann, zusätzlich mit feinem, potenziell explosivem Getreidestaub in der Luft.
Er hat keine Räder, sondern rotierende Spiralen, mit denen er sich mit rund 2 m pro Sekunde durch das Korn bewegt, ähnlich wie durch Wasser. Laserscanner vermessen dabei laufend die Kornoberfläche, und mehrere Roboter planen ihre Routen auf dem sich ständig verändernden Untergrund selbstständig.
Laut den im Beitrag genannten Angaben ebnen drei bis fünf Roboter 1400 Quadratmeter in einer Stunde ein – rund 168-mal schneller als von Hand. Aus drei Tagen Arbeit wird dadurch ein einziger Tag.
Prozesse mit gefährlichen oder monotonen Aufgaben automatisieren
Nicht jede Automatisierung braucht einen Roboter mit Spiralantrieb – aber viele Betriebe haben Arbeitsschritte, die riskant, personalintensiv oder schwer zu besetzen sind. Wenn du prüfen willst, wo KI- oder Automatisierungslösungen in deinen Prozessen sinnvoll ansetzen, sprich uns bei Nordvind AI an.
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