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Erstes vollständig „KI-designtes" Medikament geht in Phase III

Insilico Medicine bringt ein von KI komplett entworfenes Medikament gegen Lungenfibrose in Phase III – nach ersten vielversprechenden Ergebnissen am Menschen.

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Ein Medikament, das eine künstliche Intelligenz komplett selbst entworfen hat, geht in die entscheidende Testphase. Die Firma Insilico Medicine ließ ihre KI dafür zunächst eine Krankheit analysieren, einen neuen Angriffspunkt im Körper finden und anschließend ein passendes Molekül entwerfen – gegen Lungenfibrose, eine tödlich verlaufende Vernarbung der Lunge.

Bislang wurde KI in der Pharmaentwicklung meist unterstützend eingesetzt, etwa um bestehende Wirkstoffe zu analysieren oder Studien auszuwerten. Hier hat die KI laut Unternehmensangaben den gesamten Prozess von der Zielfindung bis zum fertigen Molekülentwurf übernommen. Nun beginnt Phase III der klinischen Prüfung.

Wie die KI das Molekül entworfen hat

Der Ansatz von Insilico Medicine unterscheidet sich von klassischer Wirkstoffentwicklung in einem entscheidenden Punkt: Die KI hat nicht nur bei der Analyse geholfen, sondern den kompletten Weg von der Krankheitsanalyse bis zum fertigen Molekül durchlaufen. Zunächst wurde die Krankheit Lungenfibrose analysiert, um einen neuen Angriffspunkt im Körper zu finden. Auf dieser Grundlage entwarf die KI dann ein passendes Molekül, das gezielt an diesem Punkt ansetzen soll.

Laut Ankündigung ist das der erste Beleg dafür, dass eine KI nicht nur Bilder erzeugen kann, sondern reale Medikamente entwirft, die im menschlichen Körper wirken. Diese Einordnung stammt vom Unternehmen selbst, das naturgemäß ein Interesse daran hat, seinen Ansatz als Durchbruch darzustellen.

Erste Ergebnisse am Menschen

In der ersten Studie am Menschen verbesserte sich die Lungenfunktion der behandelten Patienten um 98 ml. In der Placebogruppe ging die Lungenfunktion im selben Zeitraum dagegen weiter zurück. Diese Werte stammen aus der frühen Testphase und wurden vom Unternehmen selbst berichtet – eine unabhängige Bestätigung in einer größeren, kontrollierten Studie steht mit Phase III noch aus.

Was in Phase III geprüft wird

Phase III ist die entscheidende Testphase vor einer möglichen Zulassung. Laut Ankündigung sind an dieser Studie 47 Kliniken beteiligt, mit 20 Patientinnen und Patienten in der Studie. Erst in dieser Phase zeigt sich, ob sich die positiven Effekte aus der ersten Studie am Menschen in größerem Maßstab bestätigen.

Geschwindigkeit als zentraler Unterschied

Der auffälligste Punkt an diesem Fall ist nicht nur das Ergebnis, sondern das Tempo: Was in der klassischen Medikamentenentwicklung üblicherweise Jahre und Milliarden an Investitionen kostet, hat die KI nach Unternehmensangaben in Monaten geschafft. Ob sich dieses Tempo bei ähnlich komplexen Wirkstoffen wiederholen lässt, muss sich erst noch zeigen – der aktuelle Fall ist ein einzelnes, wenn auch weit fortgeschrittenes Beispiel.

Häufige Fragen

Was macht dieses Medikament besonders?

Es ist nach aktuellem Stand das erste Mittel, bei dem eine KI nicht nur bei der Entwicklung geholfen hat, sondern den kompletten Prozess durchlaufen hat: von der Analyse der Krankheit über die Suche nach einem neuen Angriffspunkt im Körper bis zum Entwurf des passenden Moleküls.

Wogegen soll das Medikament wirken?

Gegen Lungenfibrose, eine Vernarbung des Lungengewebes, die tödlich verlaufen kann. Die KI von Insilico Medicine hat dafür ein neues Molekül entworfen.

Was zeigen die bisherigen Studienergebnisse?

In der ersten Studie am Menschen verbesserte sich die Lungenfunktion der behandelten Patienten um 98 ml, während sie in der Placebogruppe weiter absackte. Das sind Ergebnisse des Unternehmens selbst aus der frühen Testphase, eine unabhängige Bestätigung über die laufende Phase III steht noch aus.

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Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die redaktionelle Verantwortung trägt Alex Trupp (Impressum). Das eingebettete Video verwendet einen KI-generierten Avatar und eine KI-erzeugte Stimme von Alex Trupp. Mehr zur KI-Transparenz