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Ein Startup aus Hannover hat ein Laserabwehrsystem gebaut, das Drohnen für unter 1 Euro pro Abschuss vom Himmel holt. In-Lead Photonics hat das System so kompakt konstruiert, dass es auf einen Anhänger passt - Radar und Sensoren melden eine Drohne, der Laser richtet sich automatisch aus, und eine KI übernimmt Erkennung, Verfolgung und Zielberechnung.
Den Feuerbefehl gibt am Ende trotzdem ein Mensch. Das System reiht sich damit in eine wachsende Zahl von Drohnenabwehrlösungen ein, die angesichts steigender Vorfallzahlen in Deutschland an Relevanz gewinnen. Was das System laut Hersteller kann, wo es eingesetzt werden soll und warum das Thema gerade jetzt zählt, zeigt ein Blick auf die verfügbaren Fakten.
So funktioniert das Abwehrsystem
Radar und Sensoren erkennen eine Drohne, woraufhin sich der Laser automatisch auf sie ausrichtet. Eine KI erkennt das Ziel, verfolgt dessen Bewegung und berechnet den Angriffspunkt. Dabei unterscheidet sie laut Hersteller Vögel und eigene Drohnen vom eigentlichen Ziel, um Fehltreffer zu vermeiden.
Den finalen Feuerbefehl gibt am Ende immer ein Mensch - die KI liefert also die Vorarbeit, die Entscheidung bleibt beim Menschen. Zwei Sekunden nach dem Treffer fällt die Drohne laut Transkript als Ganzes zu Boden, ohne Trümmerregen.
Kosten und Reichweite im Vergleich
Die Zahlen, mit denen die Firma wirbt, sind deutlich: bis zu 3 km Reichweite, bis zu 300 Drohnen pro Minute, und ein Abschuss soll laut Unternehmensangaben weniger als 1 Euro kosten. Zum Vergleich: Eine klassische Abwehrrakete kostet sechsstellige Summen pro Einsatz.
Diese Werte stammen aus der Eigendarstellung des Herstellers und sind bislang nicht unabhängig verifiziert. Dass ein lasergestütztes System bei entsprechender Leistungsfähigkeit deutlich günstiger sein kann als raketenbasierte Abwehr, ist aber grundsätzlich plausibel.
Warum das Thema gerade jetzt zählt
Allein 2025 zählte das BKA laut Transkript über 1000 verdächtige Drohnenflüge über Deutschland. Flughäfen mussten deshalb zeitweise den Betrieb stoppen. Diese Häufung erklärt, warum kompakte, kostengünstige Abwehrsysteme wie das aus Hannover an Bedeutung gewinnen.
Die ersten Systeme sollen laut Firmenangaben noch in diesem Jahr in die Ukraine gehen. Ab 2027 ist zudem ein Einsatz am Flughafen Hannover geplant - ein konkreter ziviler Anwendungsfall über den militärischen Kontext hinaus.
Häufige Fragen
Laut Hersteller erkennt die KI das Ziel, verfolgt dessen Bewegung und berechnet den Angriffspunkt. Dabei unterscheidet sie Vögel und eigene Drohnen vom eigentlichen Ziel, bevor ein Abschuss ausgelöst wird.
Nein. Die KI übernimmt Erkennung, Verfolgung und Zielberechnung, den finalen Feuerbefehl gibt laut Transkript am Ende immer ein Mensch.
Laut Firmenangaben ist der Einsatz am Flughafen Hannover ab 2027 geplant. Erste Systeme sollen der Firma zufolge bereits noch in diesem Jahr in die Ukraine gehen.
KI-Systeme mit Mensch-in-der-Schleife richtig aufsetzen
Ob Drohnenabwehr oder betriebliche Prozesse: Automatisierung funktioniert am besten, wenn KI die Erkennung und Vorarbeit übernimmt, aber die kritische Entscheidung beim Menschen bleibt. Nordvind AI berät Unternehmen dabei, solche KI-gestützten Automatisierungen sauber und nachvollziehbar zu gestalten - von der Prozessanalyse bis zur Umsetzung.
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