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„Schaubahn“: Die selbstfahrende Toilette aus China für 4.000 Dollar

Die chinesische Firma Juban zeigt in Shanghai eine selbstfahrende Toilette für rund 4.000 US-Dollar, die Pflegebedürftige autonom versorgt – ohne Umbau am bestehenden Bad.

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Der Gang zur Toilette gilt in der Pflege als einer der schwierigsten Momente – für Betroffene ebenso wie für Pflegekräfte. Auf einer Pflegemesse in Shanghai hat die chinesische Firma Juban dafür eine ungewöhnliche Lösung vorgestellt: eine selbstfahrende Toilette namens „Schaubahn“, die für rund 4.000 US-Dollar angeboten wird.

Das Gerät lässt sich per Sprachbefehl oder Fernbedienung rufen, navigiert eigenständig durch die Wohnung und übernimmt nach der Nutzung Reinigung, Desinfektion und Entsorgung – ohne dass am bestehenden Bad etwas umgebaut werden muss. Was zunächst kurios klingt, trifft einen realen Punkt: Gesellschaften altern schnell, und der Bedarf an Unterstützung in der Pflege wächst entsprechend.

Wie die Toilette durch die Wohnung navigiert

Die „Schaubahn“ genannte Toilette wird per Sprachbefehl oder Fernbedienung gerufen und bewegt sich dann selbstständig durch die Wohnung. Für die Navigation nutzt sie Laserradar, Ultraschall und acht Absturzsensoren – laut Hersteller dieselbe Sensorik, wie sie auch in Saugrobotern zum Einsatz kommt.

Diese Kombination soll das Gerät zuverlässig um Hindernisse und Kanten herum navigieren lassen, ohne dass die betroffene Person selbst noch einen weiten Weg zurücklegen muss.

Reinigung, Desinfektion und Geruchsfilterung

Nach der Benutzung reinigt die Toilette mit Wasser und warmer Luft. UV-Licht übernimmt anschließend die Desinfektion, ein Aktivkohlefilter soll Gerüche stoppen. Ein Mahlwerk, das laut Beschreibung geräuscharm arbeitet, soll zudem Verstopfungen verhindern.

Andocken statt Umbau

Nach dem Reinigungsvorgang fährt die Toilette zurück und dockt an der normalen Toilette der Wohnung an, wo sie die Abfälle entsorgt. Ein Umbau am Abfluss ist dafür laut Hersteller nicht nötig – das Gerät soll sich damit ohne größere bauliche Eingriffe in bestehende Bäder integrieren lassen.

Einordnung: Kein Ersatz für Pflegekräfte

Der Hersteller selbst stellt klar, dass das Gerät keine Pflegekraft ersetzt. Der Anspruch ist ein anderer: Betroffenen soll ein Stück Würde zurückgegeben werden, während Pflegende Zeit für Aufgaben gewinnen, die tatsächlich persönliche Zuwendung erfordern.

Vor dem Hintergrund einer schnell alternden Gesellschaft wird genau diese Art von Assistenztechnik als wachsender Markt eingeschätzt – auch wenn belastbare, unabhängige Marktzahlen zu diesem konkreten Produkt bislang nicht vorliegen.

Häufige Fragen

Was kostet die selbstfahrende Toilette „Schaubahn“?

Laut Hersteller Juban liegt der Preis bei rund 4.000 US-Dollar. Unabhängig bestätigte Preisangaben oder ein offizieller Marktstart in Europa liegen bisher nicht vor.

Muss das Badezimmer für die Nutzung umgebaut werden?

Nein. Die Toilette dockt nach dem Reinigungsvorgang selbstständig an einer normalen Toilette an und entsorgt dort alles – ein Umbau am Abfluss ist laut Hersteller nicht nötig.

Ersetzt der Roboter Pflegekräfte?

Nein. Der Hersteller selbst betont, dass das Gerät keine Pflegekraft ersetzt. Es soll Betroffenen ein Stück Würde zurückgeben und Pflegenden Zeit für Aufgaben verschaffen, die persönliche Zuwendung erfordern.

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Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die redaktionelle Verantwortung trägt Alex Trupp (Impressum). Das eingebettete Video verwendet einen KI-generierten Avatar und eine KI-erzeugte Stimme von Alex Trupp. Mehr zur KI-Transparenz