← Zurück zum Blog

„Tornyol": Die 40-Gramm-Drohne, die Mücken im Flug abschießt

Ein Startup aus dem Y-Combinator-Netzwerk baut eine 40-Gramm-Drohne, die Mücken per Ultraschall-Echoortung erkennt und gezielt abschießt.

Video: KI-generierter Avatar und KI-Stimme von Alex Trupp · KI-Transparenz

Ein ehemaliger Raketeningenieur hat eine Drohne entwickelt, die gerade einmal 40 Gramm wiegt – und Mücken im Flug abschießen soll. Hinter dem Projekt steht das französische Startup „Tornyol", das aus dem Netzwerk von Y Combinator stammt. Statt auf Kamerabilder setzt das System auf Akustik: Eine Basisstation sendet Ultraschallimpulse aus und wertet mit hunderten Miniaturmikrofonen das zurückkommende Echo aus.

Die Grundidee dahinter ist einfach, die technische Umsetzung nicht: Jeder Flügelschlag eines Insekts erzeugt eine eigene akustische Signatur. Aus diesen Mustern will die Software nicht nur die Insektenart, sondern sogar das Geschlecht bestimmen – und damit gezielt genau die Tiere angreifen, die für Menschen gefährlich werden können.

Akustische Erkennung statt Kamera

Das System arbeitet mit Ultraschallimpulsen, die von einer Basisstation ausgesendet werden. Hunderte Miniaturmikrofone hören auf das Echo, das beim Auftreffen auf ein Insekt entsteht. Weil jeder Flügelschlag eine eigene Signatur hinterlässt, lässt sich daraus die Art bestimmen: Laut Transkript schlagen Wespen langsam, Fruchtfliegen schneller und Mücken am schnellsten.

Die Software geht dabei noch weiter als eine reine Artbestimmung. Sie unterscheidet auch zwischen männlichen und weiblichen Mücken und zielt ausschließlich auf Weibchen, da nur diese stechen. Erkennt das System eine passende Mücke, startet die Drohne selbstständig, verfolgt das Ziel und zerstört es in der Luft mit den eigenen Propellern.

Erster Abschuss: eine Motte, keine Mücke

Ein realer Abschuss ist bereits dokumentiert – allerdings traf die Drohne dabei eine Motte im Flug, keine Mücke. Der Abschuss echter Mücken ist laut Transkript der nächste Schritt in der Entwicklung und bislang nur in der Simulation gelungen. Zwischen einem funktionierenden Prototyp im Labor und einem zuverlässigen Einsatz gegen tatsächliche Mücken im Freien liegt also noch ein Stück Weg.

Betrieb im Alltag: App, Ladezyklen, Flächenabdeckung

Für den praktischen Einsatz reicht laut Beschreibung eine App, in der die zu schützende Zone eingezeichnet wird – den Rest übernimmt die Drohne eigenständig. Pro Einsatz fliegt sie drei Minuten, danach lädt sie sich selbstständig wieder auf. Zehn dieser Drohnen sollen zusammen einen ganzen Quadratkilometer mückenfrei halten können.

Das eigentliche Ziel des Startups reicht laut Transkript deutlich über den privaten Garten hinaus: Es geht um die Bekämpfung von Malaria, an der jährlich über 600.000 Menschen sterben. Eine Drohne, die gezielt stechende Mückenweibchen ausschaltet, wäre dafür theoretisch ein Baustein – wie weit die Technik dafür tatsächlich reicht, muss sich aber erst noch in der Praxis zeigen.

Häufige Fragen

Wie erkennt die Drohne, ob es sich um eine Mücke handelt?

Eine Basisstation sendet Ultraschallimpulse aus und wertet das Echo mit hunderten Miniaturmikrofonen aus. Da jeder Flügelschlag eine eigene akustische Signatur hinterlässt – Wespen schlagen langsam, Fruchtfliegen schneller, Mücken am schnellsten –, kann die Software daraus die Insektenart bestimmen.

Warum zielt die Drohne nur auf weibliche Mücken?

Laut Transkript unterscheidet die Software sogar zwischen Männchen und Weibchen und zielt gezielt nur auf Weibchen, da nur diese stechen.

Ist der Mückenabschuss bereits im echten Einsatz erprobt?

Bisher ist ein realer Abschuss dokumentiert, allerdings einer Motte und nicht einer Mücke. Der Abschuss echter Mücken ist laut Transkript der nächste Schritt und ist bislang nur in der Simulation gelungen.

KI-Erkennung für den eigenen Anwendungsfall

Akustische Mustererkennung, wie sie hier zur Insektenerkennung eingesetzt wird, lässt sich auch auf andere Sensordaten übertragen – etwa in der Qualitätskontrolle oder im Monitoring. Wenn du prüfen willst, ob ein ähnlicher Ansatz für dein Unternehmen sinnvoll ist, sprechen wir gern unverbindlich darüber.

Kostenlose Erstberatung →

Transparenzhinweis: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von KI erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die redaktionelle Verantwortung trägt Alex Trupp (Impressum). Das eingebettete Video verwendet einen KI-generierten Avatar und eine KI-erzeugte Stimme von Alex Trupp. Mehr zur KI-Transparenz